Die Koordinierungsstelle verpflichtet sich mit fast 100 weiteren Organisationen zum aktiven Engagement gegen den Einfluss fossiler Industrieinteressen auf die Klimapolitik.
Die Katholische Kirche und ihre vielen zivilgesellschaftlichen Akteur*innen hat eine wichtige und starke Stimme rund um internationale Klimaverhandlungen. Das hat sich insbesondere heuer bei der Klimakonferenz in Brasilien, im Land mit der größten katholischen Bevölkerung der Welt, gezeigt.
Die Klimakonferenz COP30 in Belém - 10 Jahre nach dem Pariser Abkommen – wurde als Gerechtigkeits-Konferenz und als Implementierungs-Konferenz angepriesen und stand damit unter hohen Erwartungsdruck. Die Ergebnisse sind jedoch nicht sehr überzeugend – mit einer Ausnahme: Der Beschluss des „Mechanismus für einen gerechten Wandel“ (Just Transition Mechanism) ist ein Sieg für Entwicklungsländer und Zivilgesellschaft.
Mechanismus für einen gerechten globalen Wandel ist der einzige Erfolg der 30. UN-Klimakonferenz, welche beim Schließen der Klimaschutz-Lücke und bei der lebenswichtigen Unterstützung für Menschen im Globalen Süden versagt.
(KAP) KOO-Referent Martin Krenn optimistisch für Schlusstage der Klimakonferenz: "Fahrplan und konkrete Schritte" nun nötig - EU sollte "Machtvakuum füllen" und "zu einer positiven Wende beitragen".
Kirchenführer warnen vor EU-Afrika-Gipfel vor Neo-Kolonialismus
Gemeinsame Stellungnahme von COMECE, SECAM, CIDSE und Caritas-Organisationen: EU-Kooperationsprogramme zu sehr an strategischen Interessen Europas orientiert.
In Vorbereitung auf die UN Klimakonferenz COP30, welche am 10. November in Belém, Brasilien, startet, hat die KOO Forderungen sowohl mit unserem Dachverband CIDSE, mit weiteren Katholischen Akteur*innen, als auch mit der Allianz für Klimagerechtigkeit erarbeitet.