Stellungnahme der österreichischen Bischöfe angesichts der AIDS-Pandemie
Die Österreichische Bischofskonferenz fordert ein konzentriertes Vorgehen bei der Bekämpfung der AIDS-Pandemie und will sich daran wie schon bisher aktiv beteiligen. Das hält eine Stellungnahme der Bischofskonferenz fest, die am 16. Juli vom zuständigen Referatsbischof Klaus Küng (St. Pölten) über "Kathpress" veröffentlicht wurde. Es müsse "alles getan werden, um die weitere Ausbreitung dieser Krankheit zu verhindern und um Gleichgültigkeit und Vorurteile gegenüber jenen Menschen abzubauen, die mit HIV infiziert und an AIDS erkrankt sind," betonen die Bischöfe. >> weiter
FACHTAGUNG WELTKIRCHE 2010
Hinweis auf hochkarätige Tagung im Stift Lambach: „FLUCHT. Dimensionen eines Dramas“: Termin: 23.7. 13 Uhr bis 24.7. 2010 17 Uhr.
Elisas Bierdel: „Europas Regierungen bauen Mauern mit einem System wie im kalten Krieg höher.“ Erzbischof Cheenath spricht zwei brisante Themen an: Vertreibung und Frauenhandel. Wir wissen nicht wo über 10 000 Flüchtlinge geblieben sind. Schwester Petra Bigge berichtet über ihre Erfahrungen im Sudan: „Infolge des Krieges ist Armut bis hin zu Hunger unter der Bevölkerung verbreitet.“
Die Fachtagung Weltkirche im Stift Lambach (23. Juli 2010, 13.00 Uhr bis 24. Juli, 17.00 Uhr) wird sich mit dieser Thematik befassen und Handlungsanleitungen für Staat, Parteien, Gemeinden und Pfarren erarbeiten.
Presseinformation
Programm
Arbeitspapier über Agrotreibstoffe und das Recht auf Nahrung
Die Task Group Recht auf Nahrung (TG RaN) setzt sich aus VertreterInnen von NGOs, Ministerien, sowie Wissenschaft und Forschung zusammen. Aus aktuellem Anlass hat die TG RaN ein Arbeitspapier zum Thema „Produktion von Agrobrennstoffen, globale Ernährungssituation und das Recht auf Nahrung“ verfasst.
Es geht vor allem der Frage nach, inwieweit die Produktion von Agrotreibstoffen kohärent mit entwicklungspolitischen Zielsetzungen und menschenrechtlichen Verpflichtungen Österreichs ist. >>zum Arbeitspapier
Statement of the Austrian Bishops regarding the HIV pandemic
The Church accompanies people living with and affected by HIV as it always has given service to those affected by illness and other human challenges since it was first established by Our Lord Jesus Christ. There is also a need for thorough education about HIV and AIDS, to prevent the expansion of the disease and get rid of the stigmatization and discrimination against people leaving with HIV. The Church gives priority attention to poor and marginalized people – not only those who are materially poor. Relief organisations, pastoral care and counselling services constitute the worldwide work of the Church. more
Kräfte der Religionen im Kampf gegen HIV und AIDS
Stimmen zur Interreligiösen Vorkonferenz:
Die Glaubensgemeinschaften seien von Anfang an in den Kampf gegen HIV und AIDS eingebunden gewesen; "wir brauchen ihre Hilfe mehr als je zuvor", hob Jan Beagle, stellvertretende Geschäftsführerin des UNO-Aids-Programms (UNAIDS ), hervor. "Wir bitten Religionsvertreter nicht, Kondome zu verteilen", aber eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Prävention und Behandlung von Aids und HIV sei wichtig. "Sie können soziale Bewegungen mit Kraft versehen", appellierte Beagle. "Unser Erfolg im Kampf gegen Aids hängt von unseren gemeinsamen Bemühungen ab." >> weiter
KOO-Jahresbericht 2008
Die Leistung der Katholischen Kirche für Mission und Entwicklung 2008
Mit dem Jahresbericht der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz gibt die Katholische Kirche Österreichs Rechenschaft über die Leistungen ihrer Mitgliedsorganisationen und Ordensgemeinschaften. Presseaussendung
