Armutsbekämpfung
Die Reduzierung der Armut ist DAS beherrschende Thema der Entwicklungszusammenarbeit. Nicht nur bei entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen, deren Arbeit seit jeher untrennbar mit diesem Anspruch verbunden sind. Auch die Weltbank, der Internationale Währungsfonds und die Geberländer haben sich diesem Ziel verschrieben. Alle Mitgliedsstaaten der UNO haben im September 2000 die sog. Millenniums-Ziele verabschiedet, die die Halbierung der Armut bis zum Jahr 2015 vorsehen. Der Erreichung dieser Ziele stehen jedoch geringe Mittel und fehlende Übereinstimmung zwischen den Zielen der Armutsreduzierung und denen der Handels- und Finanzpolitik entgegen.
Seit 2005 läuft einen internationale Kampagne in über 100 Ländern, der Global Call to Action against Poverty (GCAP).
Veranstaltungsbericht
DIE NEUE GRÜNE REVOLUTION IN AFRIKA:
WUNDERWAFFE ODER GOLDENER SCHUSS?
Der Klimawandel und die Degradierung der natürlichen „Ressourcen“ verschärfen die Situation der ärmsten Bevölkerungsgruppen, insbesondere in Afrika. Zwar ist die Landwirtschaft heute wieder auf der internationalen Agenda zu finden, doch hinter dem Interesse am Potential der afrikanischen agrarischen „Ressourcen“ stecken mitunter handfeste ökonomische Interessen, die die Armuts- und Hungerbekämpfung konterkarieren. Im Rahmen der Dialogrunde wurde hinterfragt, ob durch Gentechnik und Weltagrarhandel Hunger und Armut aus der Welt geschaffen werden kann. >>Weiter zum Bericht
HAITI
Kirche an vorderster Front mit dichtem Netzwerk
Die Kirche verfügt in diesem geprüften Land über ein ungewöhnlich dichtes Netzwerk. Ordensleute und Priester leisten bereits seit Beginn der Katastrophe persönliche Hilfe. Wo immer möglich, gewähren Kirchen, Klöster und kirchliche Einrichtungen den Opfern Obdach, Essen und seelischen Beistand. Nicht sehr bekannt ist, dass Hilfswerke und Orden gemeinsam von Beginn an helfen.
Hier eine erste Zusammenstellung
Die Koordinierungsstelle fordert sofortige, vollständige und bedingungslose Entschuldung Haitis. Gläubiger erwarten allein dieses Jahr 17 Mio. US-$ aus Haiti. Der IWF scheint nicht willens, sein angekündigtes Versprechen einzulösen. >> zur Presseaussendung
Brief an Finanzminister Pröll >> weiter
Enttäuschung über IWF: NGO-Statement
EURODAD Analyse der Schuldensituation Haitis
