Angesichts der sich immer mehr vertiefenden Wohlstandskluft zwischen
den Industriestaaten und den meisten Entwicklungsländern sowie der
rapide zunehmenden Ungleichheit innerhalb der Regionen ist die Sicherstellung
der Grundbedürfnisse für einen immer größer werdenden
Teil der Weltbevölkerung ungesichert: Weltweit leidet über eine
Milliarde Menschen unter Mangel an Nahrung, Wohnung, Land, Gesundheitsversorgung,
Bildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätzen. Ihre Situation ist
durch absolute Armut gekennzeichnet, die die Menschenwürde in den
Schmutz zieht. Eine Armut, die es den Menschen unmöglich macht, ihre
Gottebenbildlichkeit zu empfinden.
Durch die fortschreitende Auflösung der Familienbande und die zunehmende
materielle Not wird auch eine immer größere Zahl von Kindern
und Jugendlichen Opfer von Ausbeutung, insbesondere in Form der Kinderarbeit
und des Sextourismus. Die Zahl der Straßenkinder nimmt in vielen
Entwicklungsländern dramatisch zu.
Das wachsende Wohlstandsgefälle zwischen den Industrieländern und den Armutsregionen der Welt erhöht den Migrationsdruck vom Süden in den Norden und vom Osten in den Westen drastisch. Aber nicht nur soziales Elend, auch Kriege, Diktaturen und Umwelt- und Naturkatastrophen entwurzeln Millionen von Menschen. Andererseits wächst in den reichen Ländern die Tendenz, sich gegen Flüchtlinge und AsylwerberInnen abzuschotten. In vielen Entwicklungsländern selbst, wo durch die Vertreibung von Grund und Boden sowie durch wirtschaftliche Verdrängungsmechanismen LandarbeiterInnen und Kleinbauern und –bäuerinnen zunehmend ihre Existenzgrundlage verlieren, landen immer mehr Menschen in den Städten und deren Armutsvierteln.
Die Einheit von Körper und Geist, Seele und Leib wurde in den Missionsinitiativen durch die umfassende Entwicklungshilfe erweitert und beispielhaft verwirklicht. Die Menschwerdung Jesu zeigt, dass es in der Mitwirkung am Aufbau des Reiches Gottes um das Wohl und Heil aller Menschen geht. Konfrontiert mit der Tatsache, dass heute viele Menschen unter menschenunwürdigen Lebensbedingungen leiden und Strukturen der Sünde die Umsetzung von Gerechtigkeit für alle verhindern, darf die Kirche nicht aufhören, sich für gerechte Strukturen einzusetzen und mitzuwirken, dass sich die ganze Menschheitsfamilie zu einer geschwisterlichen Gemeinschaft hin entwickelt.
Das Ziel der Entwicklung ist ein Leben in Fülle für jeden Menschen und für alle Menschen. Dazu gehören das Verfügen über das Lebensnotwendige, das Freisein von jeglicher Unterdrückung, die Erkenntnis und das Wissen um die Würde und die Ziele seines Lebens, die Fähigkeit und Möglichkeit, sein Leben selbst zu gestalten und das Leben in der Gemeinschaft mitzubestimmen, sowie die Freiheit und die Öffnung auf das Absolute hin.
Für uns steht der Mensch im Zentrum aller Entwicklungsbemühungen. Menschen können nicht entwickelt werden, sie können sich nur selbst entwickeln. Aufgabe der Gesellschaft ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, innerhalb derer Entwicklung möglich wird.
Das Ziel des entwicklungspolitischen Handelns ist für uns, Hemmfaktoren abzubauen und Freiräume zu schaffen, um damit besonders die Entwicklungschancen der am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen in den Entwicklungsländern - aber auch in den Industrieländern - zu verbessern.
Unsere Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern geht von einer
ganzheitlichen Sicht des Menschen aus, in der die spirituelle und die
materielle Dimension untrennbar zusammengehören. Ungeachtet dessen
kann in der konkreten Arbeit die Setzung eigenständiger Schwerpunkte
sinnvoll sein.
Einige unserer Mitgliedsorganisationen haben sich für eine sinnvolle
Arbeitsteilung zwischen pastoraler Zusammenarbeit, Entwicklungszusammenarbeit
und Katastrophenhilfe entschieden. Dieser unterschiedliche Ansatz hat
keine theologischen, sondern rein praktische Gründe. Er befähigt
die betreffenden Organisationen, ihre Unterstützung noch konzentrierter,
spezialisierter und damit noch qualifizierter und professioneller zu leisten.
In der Koordinierungsstelle bemühen wir uns um eine verstärkte
Zusammenarbeit der Mitgliedsorganisationen untereinander.
Für uns kommen nur Entwicklungskonzepte in Frage, die die Mängel herkömmlicher Wachstumsstrategien vermeiden. Insbesondere orientieren wir uns am Konzept einer "nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung", die die Bedürfnisse in der Gegenwart befriedigt, ohne jedoch künftigen Generationen die Lebensgrundlagen zu entziehen. Entwicklungsmaßnahmen, an denen wir uns ideell und materiell beteiligen, dürfen nur unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte gesetzt werden. Es geht darum, Entwicklung so zu gestalten, dass sie sowohl für den Menschen als auch für die Umwelt verträglich ist. Dazu gehört ein Handeln aus der Einsicht, dass Wirtschaftswachstum Grenzen hat und nicht automatisch mit einer Steigerung der Lebensqualität gleichzusetzen ist.
Wir bekennen uns zur Gleichwertigkeit von Frau und Mann. Frauen leisten einen unentbehrlichen Beitrag in Familie, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, mehr noch, ihre Art des Umgangs mit Menschen und Ressourcen ist wegweisend für die (Überlebens-)Strategien der Zukunft. In der Praxis der sozialen Beziehungen stehen aber das Machtgefälle zwischen Frauen und Männern und die oft untergeordnete Stellung der Frau in Familie und Gesellschaft der Anerkennung der Gleichwertigkeit entgegen.
Von Anfang an will kirchliche Entwicklungszusammenarbeit wesentliche Unterstützung zur Eigeninitiative sein. Sie soll die Armen befähigen, ihre Anliegen und Vorstellungen selbst mit Nachdruck vorbringen zu können, selbst stark genug zu werden, um die notwendigen Veränderungen durchzusetzen, die ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen. Dies geht von der Einsicht aus, dass die Veränderung der Zustände nicht vorrangig durch ausländische Hilfe, sondern vor allem durch eigenes Handeln erreicht werden kann.
In der Entwicklungszusammenarbeit sind Partnerschaft und Partizipation die Gegenbegriffe zu bloß paternalistischer oder assistentialistischer Hilfe. Sie zielen darauf ab, die Zusammenarbeit mit den Organisationen der Armen von aller Bevormundung und Besserwisserei wie auch von passiven Empfängermentalitäten freizuhalten. Dezentralisierung, demokratische Entscheidungsprozesse und Transparenz zählen zu ihren Kennzeichen.
Sowohl die Arbeit in den Industriestaaten wie in den Entwicklungsländern als auch die Zusammenarbeit zwischen beiden soll dem Grundsatz der Subsidiarität folgen: Was der/die Einzelne oder eine kleine Gemeinschaft aus Eigeninitiative oder aus eigenen Kräften leisten kann, soll ihnen nicht durch die übergeordnete Einheit entzogen werden. Die größere Gemeinschaft darf und muss aber unterstützend eingreifen, wenn die kleinere die Aufgaben, die für das Wohl ihrer Mitglieder erfüllt werden müssen, nicht mehr leisten kann.
Projekte und Programme, die von kirchlichen Organisationen gefördert
werden, sollen vorrangig der Befriedigung der elementaren Grundbedürfnisse
und dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen dienen. Sie sind
so anzusetzen, dass sie nicht nur kurzfristig wirken, sondern auch die
Strukturen beeinflussen, sodass die erreichte Veränderung auf Dauer
wirken kann.
Nähere Informationen zu den konkreten Maßnahmen erhalten Sie
bei den einzelnen Hilfswerken selber.
Solange die derzeitigen Weltwirtschaftsstrukturen bestehen, ist die Förderung unserer PartnerInnen notwendig und sinnvoll, weil sie wenigstens im lokalen Bereich hilft, Veränderung zu initiieren. Wir sind uns bewusst, dass unsere Projektförderung nur kleinräumige Veränderungen bewirkt. Mit Blick auf die globale Situation setzen wir uns für Veränderungen im individuellen und gesellschaftlichen Bereich auf der ganzen Welt ein.
Neben unserer Förderung konkreter Entwicklungsprojekte gewinnen die entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit sowie Anwaltschaft und Lobbyarbeit eine immer größere Bedeutung. Es wird heute immer wichtiger, bei politischen Entscheidungen in Österreich oder in internationalen Gremien, in denen Österreich vertreten ist, die Interessen der Menschen in den Entwicklungsländern einzubringen. Dazu ist die Vermittlung von Wissen und die Förderung eines kritischen Bewusstseins sowie eine darauf beruhende Einflussnahme auf EntscheidungsträgerInnen notwendig.
Unsere Entwicklungszusammenarbeit hat sich die Befriedigung der menschlichen Grundbedürfnisse (Nahrung, Wohnung, Gesundheit, Bildung, Arbeit, politische Menschenrechte) vor allem der Armen und Unterdrückten zum zentralen Anliegen gemacht. Das bedeutet, dass das In-die-Lage-Versetzen - die "Ermächtigung" (empowerment) - der Armen, ihre Lebensbedingungen selbst zu verbessern, und die Beeinflussung von Rahmenbedingungen gleichermaßen Ziele unserer Arbeit sein müssen.
Wir arbeiten für die Stärkung der Selbstbestimmung, der Organisation und der rechtlichen und gesellschaftlichen Position der Frauen sowie für die Veränderung des frauenbenachteiligenden Geschlechterrollen-Verständnisses.
Daneben verlangt auch die Situation der Kinder und Jugendlichen weltweit ein verstärktes Eintreten für ihren erhöhten Schutz, die Durchsetzung ihrer Rechte und die Förderung ihrer Lebenschancen.
Die fortdauernde Diskriminierung und Lebensbedrohung der Nachkommen der UreinwohnerInnen und ethnischen Gruppen erfordern ebenfalls Schutzmaßnahmen und eine wirksame Minderheitenförderung, damit sie ihre soziokulturelle Eigenständigkeit bewahren und ihr traditionelles Erbe pflegen können.
Katastrophen- und Nothilfe soll das Überleben der von Naturkatastrophen und kriegerischen Ereignissen Betroffenen ermöglichen. Kurzfristige Nothilfe und langfristige Wiederaufbauhilfe werden als unterschiedliche Phasen eines "Hilfe – Entwicklung – Kontinuums" angesehen, bei dem die Nothilfe das unmittelbare Überleben sicherstellt, die Wiederaufbauhilfe die Schäden behebt und dann in eine langfristige Entwicklungsarbeit übergeht. So verstanden sind Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit keine Gegensätze, sondern ergänzen sich gegenseitig. Sie fördert den Wiederaufbau, gewährleistet die Rehabilitation und hat nach Möglichkeit auch die langfristige Vermeidung zukünftiger Katastrophen im Blick. Dabei sollen die Ursachen in ihren Wurzeln bekämpft und die von der Not Betroffenen zur Eigeninitiative ermächtigt werden.
Das Hauptziel unserer pastoralen Zusammenarbeit ist der geschwisterliche Austausch auf inhaltlicher, personeller und materieller Ebene. Durch unsere pastorale Zusammenarbeit soll eine möglichst umfassende Mitwirkung und Beteiligung aller Gläubigen am Leben der Kirche ermöglicht werden. Insgesamt wollen wir zu einem Lastenausgleich im Rahmen der Weltkirche beitragen.
Wir wollen den Dialog zwischen unserer Ortskirche und den Schwesterkirchen in den Entwicklungsländern fördern und dazu beitragen, dass dieser kulturelle und pastorale Reichtum in Österreich bewusst gemacht und zur Verlebendigung unserer eigenen Ortskirche eingebracht wird. Netzwerke zwischen den Ortskirchen und im ökumenischen Raum sollen gestärkt werden.
Wir verstehen unsere Aufgabe als Dienst am Aufbau des Reiches Gottes – wir arbeiten an der "Fülle des Lebens" für alle. Unsere Mission ist ein Zeugnis für den einen Gott der Liebe, des Lebens, der Freiheit, der Barmherzigkeit, der sein unbedingtes JA zur Welt und zu uns Menschen sagt.
Unsere Bildungs- und Informationsarbeit will das Bewusstsein fördern, Teil einer Weltgesellschaft und einer Weltkirche zu sein.
Sie will dazu motivieren, für die Verwirklichung einer gerechteren Weltordnung und für die Ermöglichung eines spirituell-religiösen Lebens Mitverantwortung zu tragen. Daraus soll eine Bereitschaft zu solidarischem Handeln erwachsen. Durch gemeinsames politisches Engagement (Anwaltschaft/Lobbyarbeit) soll den Anliegen der Benachteiligten mehr Gewicht verliehen werden.
Wir arbeiten mit organisierten Gruppen von Frauen und Männern zusammen, die das Elend, die Ausgrenzung und die Armut bekämpfen und sich gewaltfrei für Frieden, Gerechtigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung einsetzen. Unser Angebot steht grundsätzlich allen Menschen guten Willens offen, unabhängig von Ethnie, Geschlecht und Religionszugehörigkeit. Unsere PartnerInnen sollen eine paternalistische Vorgangsweise gegenüber den Zielgruppen vermeiden und im Rahmen der gegebenen Bedingungen möglichst professionell arbeiten.
Partnerschaft beruht auf gemeinsamen Zielvorstellungen, die im Dialog konkret ausgestaltet werden müssen. Wichtige Kriterien dafür sind für uns eine wirksame Armutsminderung sowie die entwicklungspolitische Effektivität. An ihnen hat sich sowohl das Handeln unserer PartnerInnen als auch die Förderpraxis der Organisationen der Katholischen Kirche in Österreich zu bewähren.
Als organisierte VertreterInnen der Katholischen Kirche sehen wir in den Ortskirchen (Bischöfe, Priester, Ordensleute und LaienchristInnen) und Ordensgemeinschaften vorrangige Partnerinnen unserer Zusammenarbeit. Ihre Entwicklungs- und Pastoralprogramme sind zentraler Bezugspunkt für unsere Maßnahmen, auch wenn dies unter Umständen einen für beide Seiten mühsamen Dialog mit sich bringt. In der Förderung pastoraler und missionarischer Anliegen kooperieren wir eng mit den offiziellen kirchlichen Stellen.
Entwicklungs- und Pastoralzusammenarbeit bedeutet für uns aber auch die Zusammenarbeit mit anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften. Für uns ist der interreligiöse und interkulturelle Dialog ein wichtiges Anliegen.
Unsere PartnerInnen in der Zusammenarbeit sind vorrangig organisierte Gruppen, Gemeinschaften und Institutionen, die sich als Nichtregierungsorganisationen verstehen. Sie streben soziale Veränderungen gewaltfrei an und beteiligen die Betroffenen an den Entscheidungsprozessen. Wir sind aber auch zur Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen bereit, wo sich dies aufgrund der besonderen Umstände als sinnvoll erweist.
Wir bemühen uns um eine gute Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen in Österreich, die für die Entwicklungszusammenarbeit zuständig sind, weiters mit der Europäischen Union und mit anderen internationalen Einrichtungen. Die Ergebnisse einer solchen Zusammenarbeit dürfen unseren Grundsätzen nicht widersprechen. Auch darf durch unsere Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen in Österreich unsere Unabhängigkeit nicht beeinträchtigt werden.
Wir streben für die Projekte unserer PartnerInnen eine Kofinanzierung mit Bund und Ländern in Österreich an. Dabei betrachten wir uns nicht als SubventionsempfängerInnen, sondern als VermittlerInnen von finanziellen Förderungen an Partnerorganisationen. Wir erfüllen damit eine Funktion, die der österreichische Staat bzw. die EU nicht unmittelbar erfüllen kann.
Die kirchlichen Organisationen im Bereich der Entwicklungs- und Pastoralzusammenarbeit sowie der Katastrophenhilfe, die in der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz zusammengeschlossen sind, haben den rechtlichen Status von Nichtregierungsorganisationen.
Bei unseren Tätigkeiten im eigenen Land wollen wir mit allen Menschen zusammenarbeiten, die sich wie wir gegen Hunger, Armut, Ausgrenzung und Unterdrückung einsetzen. Wir bemühen uns auch um eine verstärkte Vernetzung und Koordination mit allen kirchlichen und nichtkirchlichen Organisationen, die in gleichen oder ähnlichen Bereichen tätig sind, allein schon deswegen, weil viele Ziele nur gemeinsam erreicht werden können.
Die katholischen Organisationen für Mission und Entwicklung sehen
ihren Auftrag nicht nur in der Betreuung von Projekten und in der Spendenrequirierung,
sondern in ganz besonderer Weise in der Bildungsarbeit und Anwaltschaft.
Hierbei werden entwicklungspolitische Themen aufgegriffen, die in Schulen,
außerschulischer Kinder- und Jugendarbeit und Erwachsenenbildung
eingebracht werden. Darüber hinaus werden unterschiedlichste Formen
der missionarischen Bewusstseinsbildung praktiziert. Diverse Veranstaltungen,
Publikationen und festliche Aktivitäten bringen diese Anliegen zur
Geltung.
Anwaltschaft bedeutet, ein Sprachrohr für die Anliegen der PartnerInnen
zu sein. Deren Anliegen sollen auch den österreichischen EntscheidungsträgerInnen
sowie einer breiteren Öffentlichkeit näher gebracht werden und
eine Änderung in der politischen Entscheidungsfindung bewirken. Die
Anwaltschaftsarbeit geht über den Wirkungskreis eines einzelnen Projektes
hinaus und beschäftigt sich mit dem nationalen und internationalen
Umfeld, in dem die Projekte der KOO-Mitgliedsorganisationen und ihrer
PartnerInnen angesiedelt sind. Denn ohne ein günstiges Umfeld haben
es selbst die besten Projekte schwer, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.
Die inhaltlichen Schwerpunkte werden durch Lobbying, Medienarbeit, Vorträge
und Weiterbildungen fokussiert.
Oftmals kommt es sowohl bei der Bildungsarbeit als auch beim anwaltschaftlichen
Engagement zu einem geplanten gemeinsamen Auftreten der katholischen Organisationen.
Innerhalb der KOO werden Schwerpunktthemen abgestimmt und zu gemeinsamen
Kampagnen verdichtet. So geschehen beim Lobbying zur Verschuldung/Entschuldung/Finanzierung
von Entwicklung oder bei der "nullkommasieben" Kampagne für
eine ausreichende, nachhaltige und partnerschaftliche Entwicklungszusammenarbeit.
Vielfach engagieren sich einzelne Organisationen zusammen mit anderen
Nicht-Regierungsorganisationen für ein bestimmtes Anliegen.
© Koo (Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission) www.koo.at