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Schulden haben ihren Preis

Die derzeitige rechtsextreme Regierung setzt in enger Zusammenarbeit mit dem IWF (Internationaler Währungsfonds) politische Maßnahmen um, die Gläubiger über die Bevölkerung stellen. Dadurch werden sozialer und ökologischer Schutz sowie öffentliche Dienstleistungen zunehmend vernachlässigt.

 

Aylén Tapia, eine junge Mapuche-Tehuelche-Aktivistin, befindet sich an vorderster Front dieser extremen Deregulierung. Sie kämpft dafür, ihr angestammtes Land vor der Ausbeutung durch Öl- und Gasprojekte zu schützen, die von der Regierung in Buenos Aires – auf Empfehlung des IWF – gefördert werden. Dies hat zu Repression durch Sicherheitskräfte, strafrechtlicher Verfolgung auf Grundlage kürzlich verschärfter Gesetze sowie zu Bedrohungen für die Existenz ihrer Gemeinschaften geführt, da ihre Wasserquellen privatisiert werden.

 

In einem Video erklärt Aylén, wie staatliche Souveränität beeinträchtigt wird, wenn Schuldenrückzahlungen politische Entscheidungen und Ausgaben bestimmen. Sie beschreibt zudem die fortgesetzte Nutzung fossiler Energieträger, um Schulden zu bedienen oder neue aufzunehmen, sowie die Auswirkungen jahrzehntelanger, häufig betrügerischer Verschuldung auf indigene Gemeinschaften und ihre Lebensweise.

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