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Die Santa Marta Konferenz – Abkehr von fossilen Brennstoffen

Von 24. bis 29. April 2026 findet in Santa Marta, Kolumbien, die „First Transitioning Away From Fossil Fuels“ Konferenz statt, an der an über 50 Staaten und hunderte Bewegungen, Organisationen und zivilgesellschaftliche Gruppen teilnehmen. Österreich ist als Unterstützerin einer Deklaration zur Abkehr von fossilen Brennstoffen auf der COP30 in Belém sowie die Europäische Kommission mit Klimakommissar Hoekstra sind ebenso vertreten wie unser Dachverband CIDSE und viele Partner*innen unserer Mitglieder aus dem Globalen Süden.

 

Die Konferenz ist auf Initiative von Kolumbien und den Niederlanden aus dem enttäuschenden Klimaschutz-Ergebnis der letzten UN-Klimakonferenz hervor gegangen. Sie ist der Start eines Prozesses für engagierte Staaten, Wissenschaft, Privatsektor und Zivilgesellschaft, einen Weg zum globalen gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen vorzudenken – unabhängig von dem schwierigen Einstimmigkeits-Prinzip der Klimaverhandlungen. Diese Entwicklung zeigt auf, dass es agilere internationale Foren - zusätzlich zu den UN-Klimaverhandlungen - unbedingt braucht, um die Energiewende zu beschleunigen. Aus Sicht der KOO ist eine ambitionierte Unterstützung von transparenten internationalen Initiativen und Koalition engagierter Akteur*innen, welche den gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen beschleunigen wollen, dringend notwendig, sofern diese wiederum auch die UN-Verhandlungen voranbringen und beschleunigen (siehe u.a. die Erwartungen an die Konferenz seitens des Climate Network Europe).

 

Aus derselben Motivation hat die brasilianische COP30-Präsidentschaft zum Abschluss der Konferenz im November die Entwicklung eines Fahrplans zur Abkehr von fossilen Brennstoffen angekündigt, dessen Ergebnisse in die UN-Verhandlungen auf der COP31 im November 2026 in der Türkei zurückfließen sollen. Die Ergebnisse der Konferenz in Santa Marta werden in die Entwicklung des Fahrplans einfließen und zugleich einen längerfristigen Prozess von ambitionierten Staaten einleiten. Eine Folgekonferenz voraussichtlich unter der Führung des Inselstaates Tuvalu ist bereits für Anfang 2027 anvisiert.

 

Um zu einem holistischen Ergebnis zu kommen, haben Kolumbien und die Niederlande einen umfangreichen Konsultationsprozess im Vorfeld der Konferenz gestartet. Nicht nur die eingeladenen Staaten (welche v.a. auf Basis ihrer bisherigen Mitwirkung an internationalen Initiativen zur Abkehr von einzelnen fossilen Brennstoffen sowie von Förderungen für diese ausgewählt wurden) konnten im Vorfeld schriftliche Eingaben machen. Auch über 2600 zivilgesellschaftliche Organisationen und Gruppen konnten sich zur Beteiligung am Prozess registrieren – darunter auch die KOO. In einer ersten Runde konnten schriftliche Eingaben zu Hindernissen und Lösungen zur Abkehr von fossilen Brennstoffen entlang der drei inhaltlichen Säulen der Konferenz gemacht werden:

  • Ökonomische Abhängigkeit überwinden
  • Förderung und Verbrauch transformieren
  • Internationale Kooperation und Klimadiplomatie stärken

Anschließend an die hunderten zivilgesellschaftlichen Eingaben wurden Zusammenfassungen erstellt und diese wiederum in dutzenden Online-Workshops ergänzt und validiert. Diese Ergebnisse wiederum fließen in eine „People’s Assembly“ ein (eine der vielen Vor-Versammlungen der Konferenz) und werden als gemeinsame Stimme der Bevölkerung anschließend in den offiziellen hochrangigen Gipfel der Regierungen am 28./29. April eingebracht.

 

Parallel dazu findet eine Vielzahl an Veranstaltungen, Treffen, Workshops und auch Demonstrationen statt (hier ein Überblick). Ein zivilgesellschaftlicher Dreh-und-Angelpunkt ist der „People’s Summit for a Fossil Free Future“ vom 24.-26. April, welcher hunderte zivilgesellschaftliche Organisationen und soziale Bewegungen zusammenbringt und am 26. April auch zu einem internationalen Tag der Mobilisierung mit duzenden Veranstaltungen weltweit aufruft.

 

Innerhalb dieses Rahmens organisiert sich auch eine Vielzahl an katholischen und weiteren glaubensbasierten Akteur*innen, um aus unserer Perspektive auf die Notwendigkeit eines raschen und gerechten Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen hinzuweisen:

  • Schon im Vorfeld der Konferenz haben die Bischofskonferenzen aus Asien, Afrika und Lateinamerika einen ganz klaren Aufruf publiziert „Manifesto of the Churches of the Global South for our Common Home: Towards peace with creation: an urgent call for’ a just transition beyond fossil fuels’“.
  • Auf einer anderen Ebene hat die CIDSE ein von vielen Katholischen Organisationen und Entscheidungstragenden unterstütztes Statement „A Moral Moment to Deliver Action for Our Common Home“ eingebracht.
  • Zudem konnte die CIDSE dabei unterstützen, dass der Heilige Stuhl eine Delegation zum offiziellen Regierungsgipfel entsenden wird und das die glaubensbasierten Organisationen als eigene Stakeholder-Gruppe in der Konferenz von der Kolumbianischen Regierung anerkannt wurde.

Gemeinsam mit den Mitgliedern und anderen Netzwerken wie der Caritas Kolumbien, der Konferenz der Bischofskonferenzen von Lateinamerika und der Karibik (CELAM), Laudato Sí Movement und der Diözese von Santa Marta wird die CIDSE in den kommenden Tagen über die Konferenz berichten, Veranstaltungen unterstützen und das Netzwerk an glaubensbasierten Klimaakteur*innen durch Koordination und Austausch stärken.

 

In Österreich hat die KOO mit der Allianz für Klimagerechtigkeit im Vorfeld der Konferenz den Austausch mit dem österreichischen Vertreter in Santa Marta gesucht, unsere Erwartungen und Bedenken geteilt sowie auf gemeinsame europäische Impulse gemeinsam mit dem Climate Action Network Europe gedrängt (u.a. in Bezug auf Klimadiplomatie des Außenministeriums). Wir erwarten von Österreich nicht nur ehrlich unterstützende Beiträge für eine gerechte globale Energiewende auf der Konferenz in Kolumbien, sondern auch weiteres Engagement im Folgeprozess, Miteinbeziehung der Zivilgesellschaft sowie Einsatz für einen Plan zur Abkehr von fossilen Brennstoffen in der EU sowie national.

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