Globaler Süden: Kirchenvertreter fordern Energiewende
Die Kirchenvertreter fordern in ihrem Manifest die Einstellung jeglicher neuen Exploration und Förderung von Kohle, Öl und Gas. Sie würdigen das Pariser Klima-Abkommen, mahnen aber zugleich an, dass eine wirkliche Energiewende weiter gehen sollte.
Darüber hinaus müsse der Übergang zu sauberen Energien mit der Etablierung starker und partizipativer demokratischer Prozesse verbunden sein. Klimagerechtigkeit ohne transparente Institutionen, gemeinwohlorientierte Staaten und Entscheidungen, bei denen die betroffenen Gemeinschaften ein Mitspracherecht haben, sei eine Illusion, so das Dokument.
Verpflichtung zum Handeln
Zudem betonen die Kirchenvertreter, dass die Verteidigung des Lebens und der Menschenwürde dazu verpflichte, mit Blick auf die sozio-ökologischen Krisen entschlossen zu handeln. Angesichts der historischen und moralischen Verantwortung der Kirche könnten sie nicht gleichgültig bleiben, wenn derzeitige Wirtschafts- und Finanzmodelle das menschliche Leben gefährden und die Belastungsgrenzen des Planeten überschreiten.
Quellen:
